Salzburg ist mehr als nur Mozartstadt oder Festspielstadt. Die Festung Hohensalzburg, das Mozart Geburtshaus, das Domquartier oder Hellbrunn zählen neben zahlreichen Anderen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs. Wir beraten Sie gerne bei der Planung eines erlebnisreichen Tages in dieser schönen Stadt!

Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg, das Wahrzeichen der Mozartstadt, ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.

Die Festung Hohensalzburg ist ein echter Blickfang hoch über den barocken Türmen der Stadt. Als weithin sichtbares Wahrzeichen ist die Burg unverkennbarer Teil der weltberühmten Silhouette Salzburgs. Mächtig erscheint sie dem Besucher aus der Ferne und hinter ihren dicken Gemäuern wird Geschichte hautnah erlebbar.

Herzlich willkommen auf der Festung Hohensalzburg!

Die Festung Hohensalzburg ist ein über 900 Jahre altes Denkmal und eine der größten bestehenden Burgenanlagen Europas aus dem 11. Jahrhundert. In jeder Mauerritze und in jedem Winkel scheinen Legenden und Mythen verborgen: interessante Hintergründe ebenso wie überlieferte Geschichten. Werfen Sie einen Blick zurück in den Lebensalltag der Menschen, wie er zur Zeit der Erzbischöfe in diesem Machtzentrum nördlich der Alpen ausgesehen haben mag.

Fantastische Ausblicke

Heute ist die Festung Hohensalzburg ein beliebtes Ausflugsziel und ein Fixpunkt für Salzburgbesucher. Zu den Höhepunkten gehören die prunkvollen Fürstenzimmer, die zu den schönsten gotischen Profanräumen Europas zählen, der aussichtsreiche Reckturm mit seinem 360-Grad-Panorama und die Festungskonzerte im stilvollen Ambiente.

Darüber hinaus gilt es, die Folterkammer, die illuminierte Unterkapelle und das Festungsmuseum zu entdecken. Verweilen Sie für ein paar Augenblicke unter der uralten Linde im idyllischen Burghof.

Über den Türmen der Mozartstadt

Auf der Festung Hohensalzburg bietet sich dem Besucher ein herrlicher Ausblick auf die Stadt und das Land Salzburg. Die Festung erreicht man vom Kapitelplatz durch die Festungsgasse, von hier hat der Besucher die Möglichkeit, mit der Festungsbahn zu fahren, die ca. alle 10 Minuten verkehrt. Zu Fuß ist der Aufstieg in circa 20 Minuten bewältigt.

Geschichte der Festung Hohensalzburg

Errichtet im Jahre 1077 vom Landesfürst Gebhard I. von Helffenstein im Zuge des Investiturstreites zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV. und dem Papst Gregor.

Erzbischof Gebhard wird 1085 ins Exil gezwungen und sein Burgvorhaben wird erst unter seinen Nachfolgern vollendet. Heute gilt sie als Europas größte Festungsanlage mit mehr als 14.000 m² Baufläche. Die Festung befindet sich in Bundesbesitz, wird jedoch seit 1953 vom Land Salzburg verwaltet.

Die Festung besteht aus dem romanisch gemauerten Palast, dem Wohnbereich, der heute noch den Kern des Hohen Stocks bildet. Zahlreiche Nebengebäude und eine burgeigene Kirche dürfen bei einer Festungsanlage nicht fehlen. Zahlreiche Veranstaltungen beleben ganzjährig die Festung als auch den romantischen Burghof und die Basteien.

Die Festung Hohensalzburg wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts umfunktioniert. Sie kann heute auf bequemste Art mit der Festungsbahn erreicht werden, die Auffahrtszeit beträgt knapp 1 Minute.

Festung Hohensalzburg
Mönchsberg 34
5020 Salzburg

Schloss und Wasserspiele Hellbrunn

Schloss und Wasserspiele Hellbrunn zählen zu den schönsten Beispielen manieristischer Architektur nördlich der Alpen und ist einzigartig in Europa.

Schloss Hellbrunn und Wasserspiele

Besuchen Sie das Lustschloss mit seinen Kunstwerken, erkunden Sie den weitläufigen Park und erleben Sie die weltberühmten Wasserspiele mit ihren Grotten, Düsen und wasserbetriebenen Spielereien. Ein reines Vergnügen!

Erfahren Sie Geschichte in ihrer erfrischendsten Form!

In den weltberühmten Wasserspielen erleben Sie heute dieselben Späße, die schon Markus Sittikus seinen Gästen bot.­

Hellbrunn – Lustschloss zu Salzburg

Nach einer umfangreichen Sanierung erstrahlen die Wände des Lustschluss Hellbrunn in ganz besonders neuem Glanz. Die Chinesischen Papiertapeten von 1750 kehren nach ihrer Restaurierung wieder zurück und verweisen auf die Chinoiserie des 18. Jahrhunderts. Die damalige China-Begeisterung speiste sich sowohl aus Interesse an ferner Exotik, als auch aus der Vorstellung eines friedlichen Riesenreiches, dessen zahlreiche Bevölkerung bis in einfache Schichten literarisch und philosophisch gebildet war.

Und auch drei bedeutende, gewaltige, friesartige Ölbilder kehren nach Hellbrunn zurück. Sie stellen die mythischen Kämpfe und Tierkämpfe dar und sind vergrößerte Kopien von Wandfriesen, die der berühmte Renaissancemaler und Raffaelschüler Giulio Romano in der Camera delle Aquile im Palazzo Te in Mantua malte. Erzbischof Markus Sittikus hatte sie möglicherweise aus Mantua als Geschenk erhalten. Nachdem sie seit dem 2. Weltkrieg verschollen waren, werden sie nun ihren alten Platz an den Wänden des Hellbrunner Carabinierisaales wieder einnehmen.

Originalschauplatz des Films "The Sound of Music"

Eine der berühmtesten Szenen wurde hier im Sound of Music Pavillon aufgenommen: "I am 16 going on 17"

Schloss und Wasserspiele Hellbrunn
Fürstenweg 37
5081 Anif

+43 662 820372-0
info@hellbrunn.at

Tiergarten Hellbrunn

Der Salzburger Tiergarten Hellbrunn versteht es als sein Markenzeichen, zahlreiche heimische und exotische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu zeigen.

Ein besonderes Anliegen des zoologischen Gartens ist es, die Schönheit der gegebenen Landschaft in Hellbrunn mit der gewohnten Lebenswelt der Tiere harmonisch zu verbinden. So wurden und werden spezifische Landschaftsräume geschaffen, die große und kleine Besucher ein ausgewogenes Verhältnis von Pflanzen- und Tierwelt erleben lassen. Aus möglichst natürlichen Materialien sind den Bedürfnissen der Tiere entsprechende "Zoolebensräume" entstanden, die es auch ermöglichen, artverwandte Tiergemeinschaften zu beobachten.

Eingeteilt nach den Kontinenten der Erde, kann man im Zoo Salzburg in kurzer Zeit um die Welt reisen!

Afrika

Herzstück des Afrikateils ist die Savannenanlage mit Nashörnern, Zebras und Antilopen. Im Vogelpark können Sie Pelikane, Kraniche oder Flamingos sehen. Berühmt ist der Zoo Salzburg außerdem für seine Gepardenanlage mit dem 60 km/h schnellen Beutesimulator.

Europa und Asien

Beobachten Sie die Bewohner der umliegenden Berge, wie Steinbock, Gämse und Murmeltier sowie die hier neu zugewanderten Wölfe, Bären und Luchse. Roter Panda, Weißhandgibbon und der geheimnisvolle Schneeleopard werden als Vertreter der asiatischen Tierwelt gezeigt.

Australien

Machen Sie sich auf die Suche nach Kängurus und Emus in diesem ruhigen und geheimnisvollen Teil des Zoos.

Amerika

Den Höhepunkt unseres Amerikateils bildet der südamerikanische Urwald mit den verschiedenen Affenarten, Nasenbären und Grünem Leguan. Nebenan lauern Jaguar und Puma auf ihre Beute.

Tiergarten Hellbrunn
Anifer Landesstraße 1
5081 Anif

+43 662 820176
office@salzburg-zoo.at

Casino Salzburg

Das Casino Salzburg im prachtvollen Barockschloss Klessheim zählt zu den schönsten Casinos!

Das Casino Salzburg im prachtvollen Barockschloss Klessheim freut sich auf Ihren Besuch! Erleben Sie Hochspannung mit internationalem Spielangebot, aufregende Veranstaltungen mit tollen Gewinnchancen, sowie kulinarische Genüsse im Restaurant zu Schloss Klessheim!

Am 1. Juli 1934 eröffnete das Casino Salzburg als zweiter Ganzjahresbetrieb zunächst im Schloss Mirabell den Spielbetrieb. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Casino geschlossen, im Juli 1950 wieder eröffnet. Die später notwendige Erweiterung der Räumlichkeiten verlangte nach einem Wechsel des Standortes. Neues Quartier wurde deshalb 1977 das Café Restaurant Winkler auf dem Mönchsberg mit Blick auf die Festspielstadt.

Steigende Besucherzahlen und die kontinuierliche Erweiterung des Spielangebotes führten im Jahre 1993 zu einer Erweiterung des Casinos. Das „Ausweichquartier“ im Schloss Klessheim fand eine derartige Zustimmung bei den Gästen, dass Casinos Austria beschloß, das Casino bis auf weiteres dort zu belassen.

Schloss Klessheim

Das prachtvolle Barockschloss Klessheim vor den Toren Salzburgs wurde nach den Plänen des berühmten Bauherrn Johann Bernhard Fischer von Erlach gestaltet. Sein Name und seine europäische Weite in der Baukonzeption bestimmen den künstlerischen Wert des Schlosses. Fischer von Erlach verwendete beim Entwurf Motive vom Schloss Versailles ebenso wie oberitalienisch-palladianische Elemente.

Das Schloss Kleßheim gestattet aufgrund seiner Großzügigkeit eine vielfältige und weitreichende Raumgestaltung. Dem Casino wurde ein Großteil der Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Das Nebeneinander von Barockkunst und modernem Spiel macht das besondere Flair dieses Casinos aus.

Casino Salzburg
Schloß Klessheim
5071 Wals-Siezenheim

+43 662 8544550
salzburg@casinos.at

DomQuartier

15.000 prachtvolle Quadratmeter – 2.000 überwältigende Exponate – 1.300 bewegte Jahre.

Barocke Macht – Barocke Pracht

Dom und Residenz bilden das historische Zentrum der Stadt Salzburg. 200 Jahre lang waren jedoch die Durchgänge zwischen dem fürsterzbischöflichen Palast, den Domoratorien sowie der Kunst­kammer und den Gemäldegalerien verschlossen oder vermauert. Mit der Einrichtung des Dom­Quartiers wird die ursprüngliche Einheit des Dom- und Residenzkomplexes – unter Einbeziehung des Benediktinerklosters St. Peter – nun wiederhergestellt. Ein Rundgang ermöglicht neue Ausblicke auf die Stadt sowie unbekannte Einblicke in die architektonischen Sehenswürdigkeiten und barocken Schatzkammern. Dabei öffnen sich 134 Türen zu 2000 Exponaten aus 1300 Jahren Kunst- und Kultur­geschichte auf 15 000 Quadratmetern.

In dem außergewöhnlichen architektonischen Ensemble manifestieren sich weltliche und kirchliche Macht der Salzburger Fürsterzbischöfe. Seit dem Mittelalter herrschten sie als Fürsten über weltliche Belange, als Erzbischöfe und Metropoliten lenkten sie die Geschicke der Kirche. Vor mehr als
400 Jahren begannen sie, die vermögende Stadt nach italienischem Vorbild in ein barockes Juwel zu verwandeln. Dazu holten sie die größten Architekten ihrer Zeit nach Salzburg. Diese verwirklichten ein städtebauliches Meisterwerk, das heute als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt wird.

Der Rundgang durchs DomQuartier geht auf Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun zurück. Er war einer der bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg. In seiner 14-jährigen Regierungs­zeit (1654–1668) prägte er das Bild der Stadt entscheidend. Er ließ die Dombögen errichten, den Residenz- und Domplatz gestalten sowie eine Gemäldegalerie (die heutige Lange Galerie der Erzabtei St. Peter) bauen. Damit schuf er auch die Verbindungsgänge zwischen Dom und Residenz sowie St. Peter. Nach Auflösung des Fürsterzbistums Salzburg 1803 ging die Einheit von Dom und Residenz allerdings verloren. Nun ist sie nach 200 Jahren wieder rekonstruiert.

Die Tour de Baroque durchs DomQuartier geleitet zuerst durch die Prunkräume der Residenz, wo die Fürsterzbischöfe ihren Wohn- und Amtssitz hatten. Üppige Interieurs, aufwändige Stuckaturen und prächtige Deckengemälde zeugen von der Lust zur Inszenierung. Weiter geht es über die Residenz­galerie, die europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts zeigt, mit einem deutlichen Schwer­punkt auf dem Barock.

Die anschließende Dombogenterrasse verbindet das weltliche Zentrum mit dem geistlichen: dem Dom. Vor 400 Jahren, am 14. April 1614, legte Fürsterzbischof Marcus Sitticus von Hohenems den Grundstein zum barocken Salzburger Dom. Eingeweiht wurde er 1628 von seinem Nachfolger Paris Lodron. Von der Dombogenterrasse aus eröffnet sich – gewissermaßen zwischen Himmel und Erde – ein beispielloser Blick auf die Stadt.

Das baulich in den Originalzustand zurückgeführte Nordoratorium des Doms wird künftig mit wechselnden Sonderausstellungen bespielt. Zu Beginn ist das Salzburg Museum mit der Sammlung Rossacher zu Gast. Die Orgelempore, von der sich ein imposanter Blick in den Dom auftut, er­schließt den Weg zu Dommuseum, Kunstkammer, Langer Galerie sowie Museum St. Peter im neu adaptierten Wallistrakt. Nach einem Blick in den gotischen Chor der Franziskanerkirche endet der Rundgang im prunkvollen Carabinierisaal der Residenz.

Hand in Hand mit der Erschließung des DomQuartiers als bauliche und funktionelle Einheit geht jene des reichen kulturellen Erbes, das bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, als Salzburg christianisiert wurde. Auch wenn nach der Säkularisierung Salzburgs die wertvollen Kunstgegenstände außer Landes gebracht wurden, können sich die Sammlungen der beteiligten Institutionen heute sehen lassen.

Neben den Kunstwerken aus Residenzgalerie, Dommuseum und Salzburg Museum zeigt die Erzabtei St. Peter erstmalig ihre wertvollen Schätze in einem – eigens dafür eingerichteten – ständigen Museum. Das Benediktinerkloster St. Peter, das unmittelbar an Dom- und Residenzkomplex angrenzt, gilt als das älteste durchgehend bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum und trug maßgeblich zur Entfaltung des Kultur- und Geisteslebens in Salzburg bei. Die Erzabtei besitzt eine Kunstsammlung mit geschätzten 40.000 Exponaten. Die schönsten Objekte werden im neu gegründeten Museum St. Peter erstmals seit 1982 wieder präsentiert.

Mit der Errichtung des DomQuartiers wird eine Zusammenschau von 1300 Jahren Herrschafts-, Kunst- und Kirchengschichte anhand von 2000 Exponaten erlebbar – eingebettet in die unverwechselbare Architektur eines europaweit einzigartigen Komplexes.

Ein Rundgang, ein Ticket, ein Erlebnis

Residenzplatz 1/Domplatz 1a
5020 Salzburg
+43 662 80422109
domquartier@salzburg.gv.at

Stiegl-Brauwelt

Die Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte Privatbrauerei, entführt ihren Besucher auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise in die Welt des jahrtausende alten Kulturgetränkes Bier.

Ihr bieriges Erlebnis in der Stiegl-Brauwelt beginnt mit der Ankunft in unserem Braushop. Dieser ist der Eintritt in die interaktive Bier-Ausstellung und Startpunkt der allgemeinen Führungen um 11,14 und 16 Uhr.

In unserem 270 ° Stiegl-Braukino sehen Sie den Stiegl-Blockbuster „Die Natur des Bieres“ und durch die einzigartige Projektionstechnik sind sie wahrlich mittendrin, anstatt nur dabei. Nach dem Besuch der Hausbrauerei, wo Sie alles zu den Rohstoffen erfahren und unseren Braumeistern beim Brauen live über die Schulter schauen können, entführen wir Sie in unserer Welt des Genusses. Hier gibt es nicht nur den Verkostungs- und Fassreifekeller zu bestaunen, sondern auch die einmalige Möglichkeit Würze zu verkosten und Jungbier zu zwickeln.

Die nächste Station auf Ihrer bierigen Entdeckungsreise ist die Welt des Bieres. Dort wird Ihnen gleich das beliebteste Fotomotiv unserer Besucher auffallen: der Bierturm! Während Sie diesen erkunden, gibt es lustige und interessante Anekdoten zum beliebten Gerstensaft.

Den Abschluss der Tour macht unser neues, interaktives Stiegl-Museum, in welchem auf einer spannenden Zeitreise Allerlei rund um die Privatbrauerei der Österreicher erfahren!

Nach der Entdeckungsreise durch unsere Biererlebniswelt bietet Ihnen die Brauwelt-Gastronomie die Möglichkeit sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Neben der Bierverkostung, welche im Eintrittspreis enthalten ist, können Sie sich durch typisch österreichische Küche und bierige Spezialitäten probieren.

Vor der Abreise freut sich unser Braushop-Team auf einen letzten Besuch, um Ihr Geschenk abzuholen und unser breitgefächertes Sortiment an Stiegl-Artikeln zu erforschen. Hier finden Sie alles, was das Herz eines echten Bierliebhabers begehrt.

Bier mit allen Sinnen entdecken – das ist wahrlich das Motto für einen Tag in der Stiegl-Brauwelt. Prost!

Bräuhausstraße 9
5020 Salzburg
+43 50 1492-1492
brauwelt@stiegl.at

Mozart-Wohnhaus

Hier lebte Mozart von 1773-1780. Ausstellungsobjekte über das Leben der Familie Mozart und die Geschichte des Hauses.

Das Mozart-Wohnhaus, auch "Tanzmeisterhaus" genannt, erstmals urkundlich erwähnt 1617, bestand bis 1685 aus zwei Häusern. Am 3. August 1711 erhielt Lorenz Speckner per Dekret die Erlaubnis, in diesem Haus Tanzstunden für Adelige abzuhalten. Laut "Seelenbeschreibung" (heute: Volkszählung) von 1713 wird das Haus jetzt "Tanzmeisterhaus" genannt. Dem hochfürstlichen Tanzmeister und "ante camera"-Kammerdiener, Franz Karl Gottlieb Speckner (ca 1705 - 1767), dem Sohn des Lorenz, wurde am 9. September 1739 das Haus übergeben. Damals spielte ein Tanzmeister keine geringe Rolle: Er lehrte nicht nur Tanz, sondern er bereitete die jungen Adeligen auch auf das Hofleben vor und kannte sich im schwierigen Hofzeremoniell aus.

Am 15. November 1747 war Franz Gottlieb Speckner einer der Trauzeugen der Eltern Mozarts. Bereits im Dezember 1765 wurde in der Familie Mozart diskutiert, ob man sich nicht nach einer größeren Wohnung umsehen müßte - die Wohnung im dritten Stock des Hagenauerschen Hauses in der heutigen Getreidegasse 9 umfaßte eine Küche, ein Kabinett, je ein Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer.

Ein Ort bewegender Familiengeschichte Mozarts

Leopold Mozart aus Den Haag an seinen Hausherrn Johann Lorenz Hagenauer (1712-1792): "Zum Exempel: wo wird dann meine Tochter schlaffen? Wo wird der Wolfgang sein Quartier aufschlagen? Wo werd ich für ihn einen besonderen Platz zum studieren und seiner Arbeit, deren er vielerley haben wird, finden? und wo bleib ich? meine Kinder und ich soll jedes seinen Platz haben, um keines dem anderen hinderlich zu seyn. Können sie denn noch ein paar Zimmer anbauen lassen?"

Am 15. Mai 1767 starb Speckner im Alter von 62 Jahren. Erbin wurde seine Base Maria Anna Raab (1710 - 5. April 1788), die als "Tanzmeister-Mitzerl" in die Mozart-Literatur eingegangen ist. Sie veranstaltete keine Bälle mehr, sondern verlegte sich aufs Vermieten, stellte den geräumigen Saal für Hochzeiten zur Verfügung. Die große Westeuropa-Reise der Mozarts (1763 - 1766) ließ den Plan eines Wohnungswechsel vorläufig ruhen. Am 20. Februar 1771 schrieb Leopold seiner Frau aus Venedig: "(...) zu Hause! allein mir ist beygefallen, daß wir zu Hause nicht wohnen können. du must mir also schreiben, ob wir beym Sailerwird (ehemaliges Gasthaus, Getreidegasse 10), beym Stern (heute Sternbräu, Getreidegasse 34-36), oder beym Saulentzl (ehemaliges Gasthaus mit Metzgerei, Goldgasse 13) einlogieren sollen. Ich glaube es wird am besten seyn ich nehme meine Wohnung im Löchl (beim Löchlwirt, heute " Restaurant Eulenspiegel", Hagenauerplatz 2), so habe alsdann nicht weit ins Hagenauer Hauß (Leopold brauchte nur über den Platz zu gehen). So, wie wir (wie die Soldaten) unter einander schliefen, können wir nicht mehr seyn; der Wolfgang ist nicht mehr 7 Jahre alt etc:"

Mozart schrieb viele Werke in diesem Haus: Symphonien, Divertimenti, Serenaden, Klavier- und Violinkonzerte, Arien

Nach ihrer dritten Reise nach Wien (Mitte Juli bis 25. September 1773) bezogen die Mozarts ihr neues Domizil am damaligen Hannibalplatz (heute Makartplatz 8). Die geräumige Wohnung bot ausreichend Platz für Begegnungen mit Freunden und Musikern. Auch der Schauspieler, Theaterdirektor und "Zauberflöten"-Librettist Emanuel Schikaneder (1751-1812) war oft zu Gast. Wolfgang schrieb in diesem Hause unter anderem von 1773 bis 1780 Symphonien, Divertimenti, Serenaden, Klavier- und Violinkonzerte, ein Fagottkonzert, Arien, Messen und andere kirchenmusikalische Werke. Er komponierte hier den "Re pastore" KV 208, begann "La Finta giardiniera" KV 196 und "Idomeneo" KV 366. Von 1773 bis 1787, dem Todesjahr Leopolds, wurden in diesem Haus von der Familie Mozart 232 uns bekannte Briefe geschrieben, insgesamt 215 kamen hier an. Viele Briefe sind verschollen bzw. nicht mehr vorhanden. Wolfgang hat mit seiner Hausherrin Mitzerl manchen Spaß getrieben, aus München schrieb er am 30. Dezember 1774 an seine Schwester: (...) an die jungfrau Mizerl bitte alles erdenkliches, sie soll an meiner liebe nicht zweifeln, sie ist mir beständig in ihrer reizenden negligée vor augen; ich hab vielle hübsche Mädl hier gesehen, aber eine solche schönheit habe ich nicht gefunden." Dieses Zitat hat viele Mozart-Biographen dazu veranlaßt, in der Mitzerl eine Freundin Wolfgangs zu sehen, aber die gute Hausfrau war 46 Jahre älter als der damals 18jährige Wolfgang....

1778 starb Mozarts Mutter in Paris, 1784 heiratete Mozarts Schwester Nannerl nach St.Gilgen. Leopold bewohnte die geräumige Wohnung nun allein. Am 25. Juli 1785 kam sein Enkel Leopold Alois Pantaleon (15. Juni 1840 in Innsbruck) hier zur Welt und wurde der Obhut des Großvaters überlassen. Nach Leopold Mozarts Tod am 28. Mai 1787 hatte das Haus mehrere Besitzer. Am 16. Oktober 1944 wurde das Haus durch eine Fliegerbombe zu zwei Drittel zerstört. Der damalige Besitzer verkaufte den zerbombten Teil an die Assicurazioni Generali, die dort ein Bürohaus errichtete, das die Internationale Stiftung Mozarteum 1989 erwerben konnte. Bereits 1955 hatte die Internationale Stiftung Mozarteum den erhaltenen Teil des Tanzmeistersaales für Museumszwecke erworben. Das Bürohaus wurde am 2. Mai 1994 abgerissen und am 4. Mai begann der Wiederaufbau bzw. die Rekonstruierung nach alten Plänen.

Makartplatz 8
5020 Salzburg

+43 662 87422740
mozartmuseum@mozarteum.at

Mozarts Geburtshaus

Hier wurde W.A. Mozart am 27.01.1756 geboren. Wohnung der Familie Mozart mit Dokumenten und Bildern der Familie Mozart und Instrumenten von W.A. Mozart.

Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse Nr. 9 ist eines der berühmtesten Gebäude der Stadt und wohl eines der bekanntesten der Welt. Denn hier lebte von 1747 bis 1773 die Familie Leopold Mozart und am 27. Januar 1756 wurde hier der große Komponist Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Die Wohnung der Musikerfamilie Mozart ist heute ein Museum, in dem berühmte Ausstellungsstücke zu sehen sind:

  • Mozarts Kindergeige
  • seine Konzertgeige
  • sein Hammerklavier (das Clavichord) sowie
  • Portraits und Briefe der Familie Mozart.

Die Internationale Mozart-Stiftung errichtete bereits im Jahre 1880 ein Museum in Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse und baute es in den letzten Jahrzehnten mehrfach um und aus, so dass daraus eine kulturelle Begegnungsstätte wurde, die alljährlich Tausende Besucher aus aller Welt nach Salzburg lockt.

Das Museum in Mozarts Geburtshaus lockt jährlich Tausende Besucher nach Salzburg

Die Mozart-Familie lebte über ein Vierteljahrhundert im dritten Stock des „Hagenauer Hauses“, das nach seinem Eigentümer und dem Freund der Mozarts, dem Spezereiwarenhändler Johann Lorenz Hagenauer benannt ist (1712-1792). In den historischen Räumen werden neben Autographen (in Faksimiles), Urkunden und Erinnerungsstücken auch die originalen Porträts der Mozart-Familienmitglieder ausgestellt. Zum Beispiel das von Mozart-Schwager Joseph Lange 1789 gemalte und unvollendete Ölbild „Mozart am Klavier“ sowie die historischen Instrumente (Mozarts Konzertflügel, das Clavichord, Mozarts Konzert- und Kindergeige und seine Bratsche).

Die Musikinstrumente Wolfgang Amadeus Mozarts gelangten von dessen Witwe Constanze Nissen (1762-1842) und ihren Söhnen Carl Thomas (1784-1858) sowie Franz Xaver Wolfgang (1791-1844) in den Besitz der Stiftung Mozarteum. Die Mozart-Wohnung wurde 1994 sorgfältig restauriert und von der Wiener Architektin Elsa Prochazka nach modernster Museumstechnik neugestaltet, um die Exponate vor Schäden zu bewahren.

Das Haus zeigt viele Ausstellungsstücke der illustren Salzburger Familie Mozart

Im hinteren Teil des Hauses (Richtung Universitätsplatz) wurde 1985 mit Hilfe privater Leihgeber eine „Bürgerliche Wohnung in Salzburg zur Mozart-Zeit“ eingerichtet. In der Wohnung lebte einst Mozarts Nachbarin Babette von Moll, Tante des bekannten Salzburger Geologen und Naturforschers Karl von Moll (1760-1838). Neben Möbeln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs stehen drei Themen im Fokus der Dokumentation:

  • „Mozart und die Salzburger Universität“
  • „Mozarts Freundschaft zu Salzburger Familien“ und
  • „Kirchenmusik und Heiligenverehrung“.

Die zweite Etage ist „Mozart auf dem Theater“ gewidmet, wo in zahlreichen Dioramen (Miniaturbühnen) die Rezeptionsgeschichte der Opern Mozarts illustriert wird. Verschiedene Bühnenmodelle vom späten 18. bis ins 20. Jahrhundert führen die vielfältigen Interpretationsformen vor. Im ersten Stock von Mozarts Geburtshaus werden seit 1981 jährlich wechselnde Sonderausstellungen zum berühmten Komponisten und Musiker Mozart von der Stiftung Mozarteum gezeigt.

Getreidegasse 9
5020 Salzburg